Europa-Links.EU

Europa. Mit links verstehen, von unten verändern.
Kritisch und kreativ zur Europapolitik. Initiativen und Netzwerke für ein anderes Europa.
Das europäische Bildungsangebot der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Projekte

Migreurop und No Border

Das no border Netzwerk existiert seit 1999. Das Netzwerk „Migreurop“ wurde 2005 gegründet. Beide Netzwerke setzen sich für die Rechte von MigrantInnen in der Europäischen Union ein. Weiter

Zurck

Migreurop und No Border

FLARE gegen organisiertes Verbrechen

Die Karawane Bamako-Dakar

Transform!Europe

Frankfurt – Auschwitz

Altra Mente: Schule für alle

EuroMemo Group

Seattle to Brussels Network

Der Aufruf “EUROPA NEU BEGRÜNDEN”

Europäisches Volksbegehren gegen Atomkraft

Wir sind Europa

ACT FOR CULTURE

Joint Social Conference

Frontexplode

Boats for People

Wasser ist ein Menschenrecht!

Alternative Trade Mandate

Stop TTIP – Europäische...

Fair handeln statt TTIP

Analyze Greece. News and Left Politics.

Weiter

Themen

Artikel des Tages

aus Fakten, Institutionen & Akteure, Wirtschaft & Kapital

Die Europäische Zentralbank (EZB)

picture-alliance |  Bildagentur-online | PWI-McPhoto

Basics

Die Europäische Zentralbank wurde 1998 von den Mitgliedstaaten der Europäischen Währungsunion gegründet. Sie ersetzt nicht die nationalen Zentalbanken, sondern bildet mit diesen das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Der Maastricht-Vertrag von 1992 legt ihre Funktionsweise fest. Mittlerweile enthalten die Artikel 282 ff. des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) die Bestimmungen.

Was macht die EZB?

Die EZB sorgt für die gemeinsame Geld-und-Währungspolitik in der Eurozone. Das heißt, die EZB versorgt die Banken mit Geld, die wiederum die Realwirtschaft mit Krediten versorgen sollen. Dazu kann sie zum einen Geld an die Banken verleihen, zum anderen aber verschiedene Zinssätze festlegen (sie kann die sogenannten Leitzinsen verändern), zu denen sie Geld an eben diese Banken verleiht. Wonach legt sie aber die Geldmenge und die Zinshöhe fest? Der AEUV legt in Artikel 105 klar fest:

„Das vorrangige Ziel des ESZB ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten. Soweit dies ohne Beeinträchtigung des Zieles der Preisstabilität möglich ist, unterstützt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Gemeinschaft, um zur Verwirklichung der in Artikel 2 festgelegten Ziele der Gemeinschaft beizutragen.“

Was bedeutet Preisstabilität? Dies bedeutet, dass die Inflation möglichst gering sein soll, es also nicht zu einer realen Entwertung des Geldes kommt. Die Führung der EZB hat nun für sich selbst beschlossen, welchen Wert sie dafür hält: Zwei Prozent Inflation, nicht mehr und nicht weniger.

Während die EZB also nur ein Ziel kennt, ist die Fed, die Zentralbank der USA, wesentlich besser aufgestellt. Denn in ihrer Satzung heißt es, dass sie für Wachstum, eine möglichst hohe Beschäftigung, stabile Preise und moderate Zinsen sorgen soll (Federal Reserve Act, Section 2a, Monetary Policy Objectives). Die Fed ist also wesentlich besser als die EZB geeignet, auf konjunkturelle oder, wie gegenwärtig, systemische Krisen zu reagieren. weiter

Fact Of The Day

Im Jahr 2012 lag der Beitrag von erneuer­baren Energien am Brutto­end­energie­verbrauch in der EU-28 schät­zungs­weise bei 14,1 %, gegenüber 8,3 % im Jahr 2004, dem ersten Jahr für das Daten verfügbar sind.

Organisationen

LINKS

 

 
Thema Weltkrisenpolitik